Claudia Pechstein muss sich den Dopingvorwürfen stellen, sieht aber gute Chancen, ihre Unschuld beweisen zu können. Die Eisschnellläuferin hatte sich auf einer Pressekonferenz zu den Vorwürfen geäußert. Ihr wurde unterstellt, Blutdoping vorgenommen zu haben, woraufhin der Weltverband ISU ihr eine Sperre auferlegt hatte.
Claudia Pechstein wiederum bemängelt schwere Verfahrensfehler, da von den insgesamt 20 Trainingskontrollen acht Proben keiner Person eindeutig zuzuordnen sind. Diese Blutproben dienten dem Weltverband ISU als Beweismittel.
Wegen auffälliger Blutwerte über dem Grenzwert von 2,4 Prozent war die 37-jährige Sportlerin am 1. Juli von der ISU für zwei Jahre gesperrt worden. Allerdings gab es keine positiven Befunde zu den überhöhten Retikulozyten-Werten, sodass Claudia Pechstein bei der CAS-Verhandlung hoffe, dass die zu ihrem Gunsten entscheiden wird.